Fragt nicht wie es mir geht. Alles super, was sonst? Oder auch nicht?

Und wo bin ich? Ja klar – Köln. Bisher hat es noch nicht geklappt. Meine Organisation versucht mich zu beruhigen, hüllt sich in Schweigen, hat keine Informationen über meine Gastfamilie und allem was damit zusammen hängt. Hoffe, dass es nun bald losgehen wird. Jedes mal wenn das Telefon klingelt zucke ich zusammen und versinke wenn ich die Nummer im Display sehe und diese nicht mit 040 oder der Hamburger Vorwahl anfängt. Ich habe sie gewarnt, das geht nicht mehr lange gut. Mein Vater lässt das bestimmt nicht mehr lange so laufen. Und wenn der mal loslegt….. Nein das wollen wir nicht. Dann ist mein Traum schneller zerstört als ich Käsesahnetorte* sagen kann.
Ich krieg ja gleich ne Stresspustel* bei der ganzen Grübelei.

Die Wartezeit sich vertreiben – klar, mach ich. Netflix ist leergeschaut, Spotify habe ich auch fast durch. Die Zeit wird mittlerweile in Folgen und Songs angegeben. Für meine Familie muss das ziemlich verwirrend sein, Sherlock dauert länger als Dr. House, ein Kraftklub Song ist kürzer als ein Stück von Bethoven. Hoffentlich gibt es bis zum 31. August eine Familie, sonst muss ich mir auch noch ne neue Serie suchen. (Dr. House soll dann von Netflix genommen werden)
Also habe angefangen Mäppchen zu nähen. Warum und wofür? Keine Ahnung. Ist aber auch egal. Stoff gibt es günstig in der Restekiste beim Stoffhändler in der großen Stadt, eine Nähmaschine auf dem Dachboden und die Ideen im Netz. Vier Stück sind schon fertig, kann aber nicht aufhören bevor alle Reisverschlüsse verarbeitet sind.

 

*sag ich doch Netflix leer: T(R)aumschiff Surprise…

 

 

 


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